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Samstag, 30.7.11
Noch einmal schlafen, und dann sollte doch tatsächlich schon das lang geplante und ewig ersehnte Camp mit dem Titel „Ökopolis, einmal City und zurück“ stattfinden. Aber bis dahin war noch viel zu tun: Zelte aufbauen, Aufgaben verteilen, eben den letzten Schliff verpassen. Danach war am Lagerfeuer noch genug Zeit, dem morgigen Tag entgegenzufiebern.
Sonntag, 31.7.11
Hurra, DER Tag war endlich da! Nachdem die Teilnehmer angekommen waren und nach einigen Verwirrungen die Zelte bezogen hatten, lernten wir uns mithilfe von Kommunikationsspielen erstmal kennen, bzw. konnten Neuigkeiten mit alten Bekanntschaften austauschen, und stürzten uns anschließend auf das leckere Essen und danach auf den mit Süßigkeiten vollgepackten Kiosk, um uns die Mägen vollzuschlagen. Den ersten Abend ließen wir am Lagerfeuer mit dem heißgeliebten „Werwolf“-Spiel , stimmungsvolle Gitarrenmusik und viel, viel Gelächter.
Montag, 1.8.11
Heute ging es so richtig los. Nach einem Frühstück vom Umfangreichen Frühstücksbufett wurde zum Morgenplenum gerufen, eine Versammlung des gesamten Camps, an dem der ganze Tag, alle Sorgen und Kritiken besprochen wurden, und anschließend begannen die Workshops. Unter Bäumen wurde eine Schwitzhütte gebaut, eine aus Naturmaterialien bestehende Biosauna, zudem wurde das in Abu Dhabi wachsende Bauprojekt „Masdar City“ vorgestellt und der Einfluss der Natur auf den Städtebau wurde in einem anderen Workshop zum Thema, woraufhin anschließend eine Hütte gebaut wurde, was die Schwierigkeiten eines Hüttenbaus verdeutlichen sollte.
Währenddessen brach die Sonne aus der bisher dichten Wolkendecke, sodass die Badehosen ausgepackt und Wasserschlachten begonnen werden konnten. Nach einer langen Mittagspause mit Mittagessen und Nachmittagssnack wurde über Subkulturen diskutiert und Herr Henzel, ein waschechter Bamberger erzählte uns über eine Ökosiedlung die in Bamberg als erste in Bayern existiert. Nach einer kurzen Verschnaufpause, die mit Spielen gefüllt wurde bekamen wir noch einen Eindruck von über schwimmende Gärten, Wohnhöfe und Festungen die nach antiken Vorbildern gebaut worden waren. Diejenigen, die nach dem darauffolgenden Abendessen noch Energie besaßen, hatten das Glück, eine Fledermausführung mitmachen zu dürfen, die professionell mit Fledermausdetektor vonstatten ging.